Anwalt Ohrkorrektur Schmerzensgeld Osnabrück

:: PRESSEMITTEILUNGEN ZUM THEMA "OHREN-KORREKTUR" ::

Neue Woche vom 17. Juni 2006 – Ohr-Korrektur

OHR-KORREKTUR: "ICH SEH AUS WIE EINE DIDDEL-MAUS UND HAB DAZU NOCH EIN SCHWARZES OHR“

Noch schlimmer hat es die kleine Chantal (6) aus Gelsenkirchen getroffen. „Ich seh aus wie eine Diddel-Maus und hab dazu noch ein schwarzes Ohr“ weint sie und kuschelt sich an ihre Mama. In Soltau (Niedersachsen) soll nun gerichtet werden, was Kollegen einer Gelsenkirchener Klinik im April verpfuscht hatten.

„Chantal wurde immer wegen ihrer abstehenden Ohren gehänselt. Die Ärzte wollten das damals korrigieren“, erzählt Mutter Heike C. (33). Ein Routine-Eingriff, hieß es. Von wegen! „Statt einer Narkoselösung haben wir Ihrer Tochter versehentlich ein Desinfektionsmittel ins Ohr gespritzt“, gestanden die Ärzte den entsetzten Eltern. Die Folge: In Minuten war Chantals rechtes Ohr braunschwarz, Knorpel verfault und abgestorben. Wir hatten schreckliche Angst, dass ihr das Ohr abfällt.“

So weit ist es Gott sei Dank nicht gekommen. Dank einer Sauerstofftherapie eines HNO-Spezialisten in Soltau konnte der Knorpelfraß gestoppt werden, gesunde Haut wächst wieder nach. Anwalt Stefan Hemann fordert indessen von der Pfusch-Klinik 25 000 € Schmerzensgeld und ein Monatsrente von 125 €. Was für die Kleine aber jetzt viel wichtiger ist: „Wenn alles wieder heile ist, werde ich wieder operiert. Dann kann keiner mehr sagen, dass ich ein Schweineohr bin.“

zurück?

Marler-Zeitung vom 11. Mai 2006 – Ohren-Korrektur

VERPFUSCHTE OP AN DEN OHREN

Gelsenkirchen: Nach einer verpfuschten Schönheitsoperation an den Ohren fordert der Anwalt eines sechsjährigen Mädchens von der Klinik 25000 Euro Schmerzensgeld und 125 Euro Monatsrente.

Wie die Leitung des Gelsenkirchener Marienhospitals eingeräumt hat, war dem Mädchen bei der OP statt eines Betäubungs- ein Desinfektionsmittel ins rechte Ohr gespritzt worden- Die Ohrmuschel drohe abzusterben, berichtete Rechtsanwalt Stefan Hermann. Das Mädchen war operiert worden, weil es wegen abstehender Ohren gehänselt wurde.

zurück?

WAZ Gelsenkirchen vom 11. Mai 2006 – Ohren-Korrektur

ARZT AUS SOLTAU WILL DAS OHR VON CHANTAL RETTEN

Bei der Operation der Sechsjährigen im Marienhospital Ückendorf ist eine Panne passiert: statt Betäubungsmittel ein Desinfektionsmittel gespritzt

„Chantal hat die erste Behandlung hinter sich und ist fröhlich geblieben“ – mit diesen Worten zitierte Rechtsanwalt Stefan Hermann gestern den Soltauer Hals-, Nasen- und Ohrenspezialisten Dr. Manfred Müller-Kortkamp. Er behandelt die Sechsjährige aus Gelsenkirchen seit Anfang dieser Woche, nachdem im Marienhospital Ückendorf ein schwerer Fehler passiert ist: Dem Kind war bei einer Ohrenoperation ein Desinfektionsmittel statt eines Betäubungsmittels gespritzt worden. Das Ohr ist sofort braun geworden, das Gewebe an der Ohrmuschel und drum herum abgestorben. Wie lange die Behandlung dauert und mit welchem Erfolg sie abgeschlossen wird, kann niemand sagen.

„Die OP wurde sofort abgebrochen, bei der Patientin sämtliche Gegenmaßnahmen ergriffen“, betonte Krankenhausgeschäftsführer Peter Weingarten in einer Presseerklärung. Unmittelbar nach dem Eingriff sei der Vorfall mit den Eltern von Chantal besprochen worden – „in aller Offenheit“. Die Klinikleitung und die zuständigen Ärzte seien „zutiefst betroffen über den Zustand der kleinen Chantal“, heißt es in der Erklärung weiter. Die Eltern haben den Marler Arzthaftungsexperten Stefan Hermann mit der Wahrnehmung der Interessen ihrer Tochter beauftragt. Der Anwalt fordert für Chantal 25000 Euro Schmerzensgeld und 125 Euro als monatliche Rente. Das Marienhospital hat in seiner Erklärung Anwalt und Eltern des Kindes „selbstverständlich eine schnelle Schadensbeseitigung“ angeboten, gleichwohl aber seine eigene Arzthaftpflichtversicherung eingeschaltet. Die will den Fall überprüfen und alle Beteiligten anhören.

Die Eltern von Chantal hatten sich zu der Operation entschlossen, weil die Kleine wegen ihrer abstehenden Ohren dauernd gehänselt wurde.

zurück?

Buersche Zeitung vom 10. Mai 2006 – Ohr-Korrektur

OPERATION VERPFUSCHT - ÜCKENDORF: KLINIK BEDAUERT UNFALL

Weil sie wegen ihrer Segelohren gehänselt wurde, wollte sich die sechsjährige Chantal im Marienhospital in Ückendorf operieren lassen. Jetzt ist ihr rechtes Ohr schwarz, das Gewebe abgestorben, sie hat Schmerzen, lässt sich seit gestern von einem Spezialisten in Soltau behandeln.

Vor der Operation war dem Kind statt eines Betäubungs- ein Desinfektionsmittel ins Ohr gespritzt worden. Als „der Unfall“, so Peter Weingarten, Geschäftsführer des Marienhospitals, bemerkt worden war, „wurde die Operation sofort abgebrochen und sämtliche notwendigen Gegenmaßnahmen ergriffen.“ Unmittelbar nach dem Eingriff wurde der Vorfall mit den Eltern „in aller Offenheit“ besprochen. Die Eltern hatten sich zu der Schönheitsoperation entschlossen, weil Chantal so oft weinend vom Kindergarten nach Hause gekommen war. Die anderen Kinder hatten sie wegen ihrer vergrößerten, nach vorne abstehenden Ohren oft gehänselt. Die Korrektur ist eigentlich eine Routine-Operation – eigentlich. Wie es zu der verhängnisvollen Verwechselung der Mittel kommen konnte, dazu konnte Geschäftsführer Peter Weingarten nichts sagen. In einer Presseerklärung des Hospitals heißt es, dass „die Klinikleitung und die zuständigen Ärzte zutiefst betroffen über den Zustand der kleinen Chantal sind und den Unfall sehr bedauern. Sie werden sich mit den Eltern und ihrem Rechtsbeistand zusammen setzen, um die Situation zu klären und um die Folgen des Unfalls für das Kind in einem geringst möglichen Rahmen zu halten“.

Anwalt Stefan Hermann, Arzthaftungsexperte aus Marl, hat für seine Mandantin 25.000 Euro Schmerzensgeld und eine monatliche Rente von 125 Euro gefordert. Das Krankenhaus hat eine „schnelle Schadensbeseitigung“ angeboten. Stefan Hermann: „Laut Haftpflichtversicherung kann hiervon allerdings keine Rede sein. Der Anspruch wurde noch nicht einmal dem Grunde nach anerkannt, obwohl der Fehler feststeht.“

zurück?

WAZ vom 10. Mai 2006 – Ohr-Korrektur

KLINIK SOLL 25 000 € AN MÄDCHEN ZAHLEN

Gelsenkirchen. OP-Pfusch im Gelsenkirchener Marienhospital: Einem sechs Jahre alten Mädchen wurde bei der Korrektur ihrer Ohrmuscheln statt des Betäubungsmittels ein Desinfektionsmittel gespritzt. Klinikleitung und Ärzte zeigten sich betroffen über den Zustand des Mädchens. Der Anwalt des Opfers verlangt nach Zeitungsberichten 25 000 Euro Schadensersatz und eine monatliche Rente von 125 Euro.

zurück?

Bild-Zeitung vom 5. Mai 2006 – Ohr-Korrektur

SEGELOHR-PFUSCH! DIE KLINIK ENTSCHULDIGT SICH BEI IHR

Ein dicker Verband schützt das Ohr der kleinen Chantal – Mutter Heike (33) tröstet die kleine Patientin.

Gelsenkirchen - Das Segelohr-Drama – jetzt ist klar, wer da gepfuscht hat!

Die süße Chantal (6) wollte Ohren haben wie die anderen Kinder, nicht mehr gehänselt werden. So entschieden sich ihre Eltern für eine Korrektur-OP im Krankenhaus. Aber der Eingriff lief schief (Bild berichtete).

Es war eine schlimme Verletzung. Ein Arzt spritzte der kleinen Patientin statt eines Betäubungs- ein Desinfektionsmittel ins Ohr. Die Wunde entzündete sich, ihr Ohr verfärbte sich schwarz. Noch ist nicht klar, ob es amputiert werden muss, abfällt oder erhalten werden kann. Chantals Eltern: „Wir haben Angst, können nur abwarten. Es gibt leider keinen Vergleichsfall.“ Ihr Rechtsanwalt Stefan Hermann (40, Marl): „Notfalls müssen wir klagen. Es geht 25.000 Euro Schmerzensgeld.“

Gestern kam die offizielle Entschuldigung des Krankenhauses, in dem der schlimme Pfusch passierte: „Die Klinikleitung und die Ärzte sind zutiefst betroffen über den Zustand der kleinen Chantal und bedauern diesen Unfall sehr. Die Klinik wird alles tun, um der Familie zu helfen. Wir bieten den Eltern eine schnelle Schadensbeseitigung an.“

zurück?

Bild-Zeitung vom 04. Mai 2006 – Ohr

GELSENKIRCHEN – DIE ANDEREN KINDER HÄNSELTEN SIE WEGEN IHRER ABSTEHENDEN OHREN.

„ Segel-Ohr“ und „Schweine-Ohr“ sagten sie zu ihr. Chantal (6) wünschte sich kein neues Fahrrad und kein Puppenhaus. Sie wollte schöne Ohren. Eine Ohren-Korrektur.Doch als das Mädchen aus Gelsenkirchen deshalb ins Krankenhaus ging, pfuschten die Ärzte. So sehr, dass jetzt ihr rechtes Ohr abzufallen droht!

„Wir haben uns zur Ohrenkorrektur entschlossen, weil Chantal im Kindergarten so oft ausgelacht wurde und weinend nach Hause kam“ sagt Mutter Heike (33). Eine Routine-OP, versicherten die Ärzte.

Doch dann der unglaubliche Pfusch: Statt einer Betäubungslösung wurde dem Mädchen ein Desinfektionsmittel ins rechte Ohr gespritzt. Es schwoll sofort an, das Gewebe entzündete sich, verfärbte sich braun-schwarz. OP-Abbruch!

Die Mutter: „Wir haben Angst, dass das Ohr abfällt oder amputiert werden muss. Das Ohrmuschel-Gewebe stirbt ab.“ Der OP-Bericht klingt wie ein Schuld-Eingeständnis: „Es erfolgte statt einer Lokalanästhesie mit Xylonest und Adrenalin die Injektion von Octeniderm.“ Ein Haut-Antiseptikum, das vor Blutentnahmen oder Injektionen eingesetzt wird. Eine unfassbare Verwechselung!

„Uns sagten die Ärzte bloß, es sei ein Unfall passiert – und schickten uns nach Hause“, sagt die Mutter. Die Eltern haben sich jetzt einen Anwalt genommen, wollen notfalls klagen. Arzthaftungsexperte Stefan Hermann (40, Marl): „So ein krasser Ohr-Pfusch-Fall ist in Deutschland noch nicht passiert. Wir fordern 25000 Euro Schmerzensgeld, 125 Euro Rente im Monat und Schadensersatz.“

Jetzt entscheidet das Schicksal, ob Chantals größter Wunsch doch noch in Erfüllung geht…

zurück?